Kegelrad: Robuste Teile fertigen lassen

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Kegelrad

Das Kegelrad (Bevel Gear) gehört zu den typischen Maschinenelementen im Bereich Industriebedarf und dient in der Antriebstechnik der Kraft- und Leistungsübertragung. Im Gegensatz zu Stirnrädern weisen Kegelräder – wie es der Name vermuten lässt – eine kegelförmige Geometrie auf. Die An- und Abtriebswellen in einem Kegelradgetriebe stehen daher winklig zueinander, meist beträgt der Achswinkel 90 Grad. In der Antriebstechnik wird das antreibende Kegelrad häufig auch als Ritzel und das abtreibende Kegelrad als Tellerrad bezeichnet. Kegelräder ohne Achsversatz werden als spiralverzahnt bezeichnet, wobei zwischen der Kreisbogenverzahnung mit konstanter oder nicht konstanter Höhe, der Zyklo-Palloid-Verzahnung von Klingelnberg oder der Pallaoid-Verzahnung unterschieden wird. Die Antriebselemente wurden traditionell auf Kegelradfräsmaschinen gefräst oder gehobelt. Heutzutage werden Kegelradsätze aber bevorzugt auf 5-Achs-Werkzeugmaschinen mit hoher Verzahnungsqualität hergestellt. Als Werkstoff kommen bei der Kegelrad-Herstellung verschiedene Arten von Gusseisen, einige nichtmetallische Materialien wie Acetalharz und NE-Materialien infrage. Die Wahl des Materials hängt dabei ganz wesentlich vom vorgesehenen Einsatzzweck ab. Insbesondere die Umfangsgeschwindigkeit, der Grad der Genauigkeit, die zulässige Spannung, die Art der Leistungsübertragung, die gewünschte Größe und die Verschleißfestigkeit haben Einfluss auf die Materialwahl. Aufgrund der vielen unterschiedlichen Einflussgrößen erfolgt die Herstellung von Kegelrädern häufig in Lohnfertigung. Zu den bekanntesten Unternehmen der Branche gehören unter anderem Reely, Kisssoft und Mädler.

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