Thermisches Spritzen: Verbesserte Oberflächen

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Thermisches Spritzen

Thermisches Spritzen gehört zu den Beschichtungsverfahren in der Oberflächenbearbeitung und stellt den Oberbegriff für eine ganze Reihe unterschiedlicher Techniken zum Aufbringen von Beschichtungen dar. Zu den bekanntesten thermischen Spritzverfahren gehören beispielsweise das Flammspritzen, das Plasmaspritzen, das Lichtbogenspritzen, das Kaltgasspritzen, das Hochgeschwindigkeits-Flammspritzen (HVOF) und das Laserspritzen. Alle thermischen Beschichtungsverfahren haben gemeinsam, dass eine vorbehandelte Oberfläche mithilfe eines Spritzbrenners mit einem Spritzstrahl beschossen und dadurch beschichtet wird. Im Spritzbrenner werden der Spritzzusatz beziehungsweise die Spritzpartikel zunächst aufgeschmolzen und dann mithilfe eines Gasstroms auf das zu beschichtende Bauteil geschleudert. Dort bleiben die Spritzpartikel haften und bauen lagenweise eine Schicht auf. Als Grundwerkstoff kommen beispielsweise Metalle, Verbundwerkstoffe und oxidkeramische Werkstoffe infrage. Das Verfahren lässt sich je nach Art der genutzten Energiequelle unterteilen. Beim Flammspritzen wird die erforderliche Prozessenergie von einem klassischen Brenner bereitgestellt, während das Plasmaspritzen auf einen leistungsstarken Plasmabrenner mit Temperaturen von bis zu 20.000 °C zurückgreift. Beim Lichtbogenspritzen wird – ähnlich wie beim Schweißen – ein Lichtbogen zur Erzeugung der für das Beschichten erforderlichen Energie benutzt. Das GSI SLV Fachkräftezentrum bietet eine Zusatzausbildung zum European Thermal Spraying Specialist (ETSS) an, Bildungskataloge dienen als Informationsmaterial dazu. Zu den bekanntesten Unternehmen der Branche gehört GTV.

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