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Die Stereolithographie (SLA) gehört im Modellbau zu den Rapid Prototyping Verfahren und stellt einen typischen Industriebedarf dar. Das Fertigungsverfahren dient der Herstellung von Prototypen beziehungsweise 3D-Modellen für verschiedene industrielle oder wissenschaftliche Anwendungen und basiert auf dem schichtweisen Auftragen von Kunststoff auf eine Bauplattform. Konstruktionstechnische Grundlage bei dem Verfahren ist die Entwicklung der gewünschten Bauteil-Geometrie mithilfe einer CAD-Software. Die Software erlaubt die dreidimensionale Konstruktion der Kontur an einem PC und gibt als Ergebnis eine Datei im STL-Format aus, die bei Bedarf von einem Stereolithografie-Dienstleister um Stützkonstruktionen (Stützstrukturen) erweitert werden kann. Die STL-Datei wird in die erforderlichen geometrischen Steuerdaten konvertiert und an das Fertigungssystem gesendet. Der Druck des Modells erfolgt in einem Kunststoffbad, das mit Basismonomeren des Kunststoffes gefüllt ist. Auf einer Bauplattform wird flüssiger Kunststoff mit einer Schichtstärke von 0,05 bis 0,25 mm aufgetragen und in das Kunststoffbad getaucht. Durch das generative Auftragen der Kunststoffe lässt sich nach und nach ein dreidimensionales Werkstück erzeugen. Eine Rakel beziehungsweise ein Wischer verteilt nach jedem Schritt den flüssigen Kunststoff. Im Anschluss wird – ähnlich wie beim Lasersintern (selektives Lasersintern) – ein Laserstrahl eingesetzt, wodurch die Kunststoffe ausgehärtet werden. Um die Eigenschaften des Bauteils zu modifizieren, kann lichtaushärtender Kunststoff (Photopolymer) bei Bedarf noch durch Additive und den Einsatz von Lösungsmitteln ergänzt werden. Bei der Stereolithographie kommt, anders als beim Vakuumguss – beispielsweise Epoxidharz oder der Kunststoff Accura zum Einsatz.
Gründung
2008
Mitarbeiter
5 - 10
Zertifizierungen
Pesaro Urbino
Italien - 61122
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